Fit durch den Herbst!
Von Caroline Katzenbach
Wenn die Blätter fallen und die Temperaturen sinken, sind viele Menschen erkältet. Warum ist das eigentlich so, wie kann man dem vorbeugen und was tun, wenn es einen erwischt hat?
Warum bekommen wir eine Erkältung?
Wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen sinken, machen wir oft die Erfahrung, dass wir mit einer Erkältungskrankheit reagieren. Warum ist das so? Allein die Kälte kann keine Ursache dafür sein, obwohl die Krankheitsbezeichnung Erkältung das geradezu impliziert. Doch ohne Virus oder Bakterium ist keine derartige Erkrankung möglich. Fakt ist jedoch, dass Unterkühlung, überheizte Räume, der Wechsel zwischen beidem, fettreiche Kost und Stress die Bereitschaft des Körpers fördern, auf die Viren zu reagieren. Das Immunsystem wird durch die genannten Faktoren nämlich geschwächt und damit der Nährboden geschaffen, mit einer Erkältung zu re-agieren.
Warum bekommen wir Husten und Schnupfen?
Es gibt sehr viele Viren, die eine Erkältung auslösen können. Meist werden Sie durch Tröpfcheninfektion übertragen, die Eintrittspforten sind Nasen- und Rachenschleimhaut. Von dort aus werden die oberen Luftwege, sprich Nase und Bronchien infiziert. Zu Beginn einer viralen Erkrankung der Luftwege kommt es oft zu Frösteln, erhöhter Temperatur, Abgeschlagenheit, Gliederschmerzen sowie Husten und Schnupfen. Die genannten Symptome können auch nacheinander auftreten. In aller Regel verabschieden sich die Symptome nach ein bis zwei Wochen, bei länger andauernden Beschwerden ist der Arzt aufzusuchen.
Was kann ich gegen eine Erkältung tun?
Da Erkältungskrankheiten hauptsächlich viral bedingt sind und sich erst später gerne eine bakterielle Superinfektion zu der bestehenden Erkältungskrankheit gesellt, ist es besonders wichtig in Zeiten wie des Herbstes oder des Winters sein Immunsytem zu stärken. Virale Infektionen funktionieren hervorragend auf der Basis eines geschwächten Immunsystems. Unser Immunsystem stärken wir durch gesunde Ernährung, die vitaminreich und ausgewogen sein sollte, durch positiven Stressabbau und bewusster Lebensweise.
Was tun wenn das Immunsystem doch schlapp macht?
Dann ist es der günstigste Weg für den Organismus, zu akzeptieren, dass er die Virenabwehr nicht geschafft hat und dass die Zeit der Krankheit eine Zeit der Immunmodulation ist! Die Erkältung sollten Sie dann nicht als lästiges Übel begreifen, sondern als Chance sich etwas Gutes zu tun! In der Regel heißt es, dass eine Erkältung mit Medikamenten zwei Wochen dauert und ohne 14 Tage. Wie Sie bemerken ist beides das gleiche und untermauert, dass der Körper während eines Krankheitsverlaufes seine Selbstheilungskräfte aktiviert. Ziehen Sie sich zurück, hüten Sie das Bett und tun Sie alles was Ihnen selbst und Ihrem Körper gut tut!
Hausmittel wirken Wunder!
Typische Erkältungsbeschwerden lassen sich mit alten Hausmitteln lindern.
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Wärme wirkt schleimlösend , fördert die Durchblutung und lindert den Heilungsprozess
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Viel Trinken fördert den Abbau der Schlacken, das Trinken von Bronchialtee (wie z.B. Spitzwegerich) fördert den Schleimabbau
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Dampfbäder mit Kamille, Salbei, Salz oder Thymian halten die Atemwege feucht und lindern entzündungsbedingte Beschwerden
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Immunsystemunterstützung wird zum einen durch Vitamine hervorgerufen, durch Ernährung, Obst, frische Zitronen, Kiwis, Acerola und andere Vitamin-C haltige Präparate. Außerdem ist der Extrakt aus Echinacea sehr geeignet, Ihren Erkältungsverlauf günstig zu beeinflussen.