Fasten nach Plan
Von Caroline Katzenbach
Wie läuft eine Fastenkur und was sollten Sie beachten? Die Anleitung finden Sie hier. Doch Achtung zum Abnehmen gehört noch etwas mehr, als nur zu Fasten!
Vor dem Beginn der Heilfastenkur sollte man sich klar sein, dass während des Fastens ausreichend Ruhe und Zeit benötigt werden. Der Abstand vom Alltag ist wichtig und notwendig um die körperliche und geistige Wirkung der Maßnahme zu unterstützen. Man kann sich in der Zeit also entweder Urlaub nehmen oder die Kur in einer Fastenklinik vornehmen.
Während der Kur sollte man begleitende entspannende Maßnahmen wie Schwimmen, Saunagänge, Wandern oder Massagen vorbereiten.
Eingeleitet wird eine Fastenkur bereits ein paar Tage vorher. Der Körper soll auf den Nahrungsentzug und damit auch verbunden den Entzug von gewohnten Genussgiften, wie Kaffee, Zigaretten und Alkohol vorbereitet werden. Die Genussgifte sollen verringert und die Kalorienzufuhr gedrosselt werden. Bereits fünf Tage vor dem Fasten sollten pro Tag maximal 600 kcal an Energie zugeführt werden. Empfehlenswert in dieser Zeit sind Reis und Obst.
Der erste Fastentag
Für den ersten Fastentag ist eine Darmreinigung vorgesehen. Hierfür kann man entweder einen Einlauf verwenden oder aber 40 g Glaubersalz in einem halben bis 3/4 l Wasser auflösen und die Flüssigkeit nach und nach trinken. Da für den Besuch der Toilette meist etwas mehr Zeit notwenig ist, sollte man den "Abführtag" zu Hause verbringen.
Die eigentlichen Fastentage
Für eine Fastenkur zu Hause sollte man eine Fastenzeit von sieben bis zehn Tagen einplanen. Wichtig ist dabei sowohl die Vorbereitungszeit, als auch die Zeit danach. Während einer totalen Fastenkur wird keine Nahrung aufgenommen. Es sollten aber mindestens zwei Liter Wasser pro Tag zugeführt werden. Erlaubt sind auch täglich ein Viertel Liter Saft oder Kräutertee. Während dieser Zeit ist für ausreichend Entspannung zu sorgen, Bewegung und Ruhe sollten gleichermaßen praktiziert werden. Das Fastenbrechen
Das Fastenbrechen
Das sogenannte Fastenbrechen leitet das Ende der Fastenkur ein. Während das Einleiten der Fastenkur fünf Tage vorher auf den Nahrungsentzug vorbereitet, ist die Zeit danach eine ebenso schonende Gewöhnung des Körpers an die Nahrung.
Idealerweise beginnt man das Fastenbrechen mit einem Apfel, den man entweder gut kauen oder reiben sollte. Bei Bedarf kann auch bereits eine Gemüsebrühe gegessen werden. Die langsame Aufbauphase nach der Fastenkur sollte mindestens ein Drittel der vorher gefasteten Zeit einnehmen und mit einer langsamen Erhöhung der Kalorienzufuhr einhergehen. Günstig sind hierfür Gemüse, Obst, Joghurt und Getreideprodukte. Die Aufbauphase sollte genutzt werden, sich grundsätzlich an eine Ernährungsumstellung zu gewöhnen, da sonst die verlorenen Pfunde schnell wieder zugelegt werden.